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“Der SpongeBob Schwammkopf Film”
Spiel zum Film zur Trickfilmserie
Sitzen Ihre Kinder regelmässig vor dem Fernseher? Dann lassen Sie sich vom Nachwuchs bei Gelegenheit einmal über SpongeBob Schwammkopf orientieren. Der seltsame Name passt durchaus. Bei besagter Zeichentrickfigur handelt es sich um einen Meeresschwamm, einen Vertreter jener Lebewesen also, die hierzulande mehrheitlich im pädagogischen Umfeld, neben der Wandtafel nämlich, anzutreffen sind. Ein Schwamm als beliebter Fernsehheld unserer Kleinsten? Das waren halt noch Zeiten, in denen die Trickfilmhelden aus gutbürgerlichen Enten-, Katzen- oder Mäusekreisen stammten. Auffälligstes Merkmal der Trickfilmserie sind die absurden Figuren. SpongeBob Schwammkopf ist ein äusserst lebhafter junger Schwamm, der im Städtchen Bikini Bottom, tief auf dem Meeresgrund gelegen, seine schrägen Abenteuer erlebt und dabei von einem Fettnäpfchen ins andere tritt. Da die Serie sehr erfolgreich am TV läuft, wurde vor einiger Zeit ein abendfüllender Kinofilm für Kinder produziert, der „SpongeBob Schwammkopf Film“. Das gleichnamige Game richtet sich an verspielte Naturen aus dieser Altersgruppe. Die Hintergrundgeschichte lehnt sich an den Film an: Der böse Plankton (ein kleiner, aber äusserst boshafter Vertreter eben dieser Spezies) hat einen finsteren Plan und lässt die Krone von König Neptun verschwinden, was dem leicht cholerischen Meeresgott natürlich nicht gefällt. Doch damit nicht genug. Plankton schiebt die Schuld am Diebstahl auf den unschuldigen Mr. Krabs, Inhaber der submarinen Imbissbude „Krosse Krabbe“ und SpongeBobs Arbeitgeber. Wenn SpongeBob und sein Freund Patrick (ein Seestern) nicht eingreifen und Mr. Krabs’ Unschuld beweisen, wird dieser von Neptun höchstpersönlich in den Kochtopf geworfen. Höchste Zeit für den schwammigen Helden also, seinen Brötchengeber davor zu bewahren, zum Festtagsmenü zu werden.
„SpongeBob“ ist ein typisches „Point-and-Click-Adventure“. Der Spieler bewegt sich durch die von allerhand bizarren Meeresbewohnern bevölkerte Unterwasserwelt. Die Interaktion mit den anderen Figuren erfolgt per Mausklick. Gefundene Gegenstände, die sich später vielleicht einmal verwenden lassen, werden im Inventar abgelegt und gegebenenfalls eingesetzt. Auch die „Dialoge“ mit den anderen Figuren erfolgen per Mausklick. Doch nicht nur als SpongeBob muss der Spieler ins Geschehen auf dem Meeresgrund eingreifen, auch in die Rolle von anderen Figuren wie Plankton darf er manchmal schlüpfen. Zu einem Adventure gehören natürlich kleinere und grössere Aufgaben. So muss SpongeBob zu Beginn des Spieles eine Kiste öffnen, in der sich seine „square pants“ befinden, viereckige Hosen, passend zu seinem ebenso geformtem Körper. Nur in der Unterhose verlassen nun mal auch Meeresschwämme das Haus nicht. Mit dem Bratenwender aus der Küche lässt sich die Kiste übrigens öffnen. Doch noch viele andere Aufgaben warten auf den hyperaktiven Schwamm… Die Graphik lehnt sich stark an die Zeichentrickserie und den Kinofilm an und überzeugt durchaus, allerdings wären heutzutage auch höhere Auflösungen möglich. Dafür ist das Spiel in Sachen Hardwareanforderungen relativ genügsam.
Die vielen Rätsel sind auf jüngere Adventure-Fans zugeschnitten und meist in relativ kurzer Zeit gelöst. Doch auch ältere Spieler, die den viereckigen Schwamm mit der Piepsstimme und seine Abenteuer in der witzig-schrägen Unterwasserwasserwelt zu schätzen wissen, dürfte das Spiel einige Stunden an den Bildschirm fesseln. Wer SpongeBob allerdings eher weniger mag und Kinder hat, die das eventuell ganz, ganz anders sehen, überlässt den Kleinen den Computer am besten für einige Stunden. Text © Marco Fava, 2006 Sytemvoraussetzungen: OS 10.3.9, G4/G5, 800 MHz, 256 MB RAM
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